Verbrauchsangaben

911 Turbo: Kraftstoffverbrauch kombiniert 9,1 l/100 km; CO2-Emission 212 g/km
Macan S: Kraftstoffverbrauch kombiniert 8,9 l/100 km; CO2-Emission 204 g/km
Panamera GTS: Kraftstoffverbrauch kombiniert 10,3 l/100 km; CO2-Emission 235 g/km
Panamera GTS Sport Turismo: Kraftstoffverbrauch kombiniert 10,6 l/100 km; CO2-Emission 242 g/km
911 Carrera S: Kraftstoffverbrauch kombiniert 8,9 l/100 km; CO2-Emission 205 g/km
718 Boxster T: Kraftstoffverbrauch kombiniert 7,9 – 8,2 l/100 km; CO2-Emission181 – 187 g/km

 

Wesentliche Ereignisse

Porsche feiert 70 Jahre Sportwagen
70 Jahre jung und noch immer voller Pioniergeist, Leidenschaft und Tatendrang – das ist Porsche im Jahr 2018. Den Auftakt des ­Jubiläums „70 Jahre Porsche Sportwagen“ und zu den weltweiten Feierlichkeiten bildet im Januar der Neujahrsempfang im Porsche Museum. Im Mittelpunkt steht der 356 „Nr. 1“ Roadster, der im Juni 1948 als erstes Auto­mobil mit dem Namen Porsche seine ­Zulassung erhält. Mit diesem Fahrzeug verwirklicht sich Ferry Porsche den Traum vom sportlichen ­Fahren. In seiner Vision spiegeln sich alle ­Werte wider, welche die Marke bis heute und in Zukunft prägen.
 

Porsche von 1948 bis 2018

Milliarden-Investment in Elektromobilität
Mehr als sechs Milliarden Euro will Porsche bis 2022 in Plug-in-Hybride und rein elektrische Fahrzeuge investieren. Das beschließt der ­Aufsichtsrat im Februar. Damit wird das Volumen des bisher geplanten Zukunftspakets verdop­pelt. Von den zusätzlichen drei Milliarden Euro fließen etwa 500 Millionen Euro in die ­Ent­wick­lung von Varianten und Derivaten des ­Mission E, gut eine Milliarde Euro in die Elek­trifizierung und Hybridisierung der bestehenden Produkt­palette, mehrere Hundert Millionen Euro in den ­Ausbau der Standorte sowie rund 700 Mil­lionen Euro in neue Technologien, Ladeinfra­struk­tur und Smart Mobility. Insgesamt beinhaltet das Zukunfts­paket somit rund drei Milliarden Euro Sachinvestitionen und etwas mehr als drei ­Milliarden Euro Entwicklungskosten.

Porsche Studio in Beirut eröffnet
Ende Januar eröffnet Porsche in Beirut das weltweit dritte Porsche Studio. Die modernen Räume bieten den Kunden auf mehr als 300 Quadratmetern einen Einblick in das komplette ­Leistungsspektrum der Marke. Besonderes Highlight: Die Sportwagen werden auf einer Bühne in Szene gesetzt, die an einen Laufsteg aus der Modewelt erinnert.
 

Porsche Studio Beirut

Klassikteile aus dem 3D-Drucker
„Nicht mehr lieferbar“ – für rare Oldtimer können fehlende Ersatzteile schnell zum Problem werden. Porsche Classic schafft im Februar Abhilfe. Mit 3D-Druckern werden Teile hergestellt, die extrem selten sind und nur in geringen Stückzahlen benötigt werden. Alle Teile, die im 3D-Druckverfahren produziert werden, erfüllen technisch und optisch die Voraussetzungen für höchste Originaltreue.

Managementwechsel in zwei ­Vertriebsgesellschaften
Zum 1. Februar übernimmt Marc Meurer die Geschäftsführung von Porsche France. Er folgt auf Marc Ouayoun, der Anfang des Jahres die Leitung von Porsche Cars Canada übernommen hat. Meurer war zuletzt als Managing Director für Audi France tätig, davor arbeitete er als Marketing Director für Volkswagen France.
 

Marc Meurer, Marc Ouayoun

Weltpremieren in Genf
Mit dem Mission E Cross Turismo präsentiert Porsche auf dem 88. Genfer Automobil Salon Anfang März die Konzeptstudie eines elek­trisch angetriebenen Cross Utility Vehicle (CUV). Zu den Stärken des viertürigen Cross Turismo zählen das emotionale Design mit prägnanten Offroad-Elementen sowie das neuartige Anzeige- und Bedienkonzept mit Touchscreen und Blicksteuerung. Konzipiert ist er für aktive Menschen, die ihre Freizeit gerne mit Reisen und anderen Outdoor-Aktivitäten verbringen. Das Konzeptfahrzeug verfügt über eine 800-Volt-Architektur und ist damit für das Schnelllade­netz vorbereitet. Außerdem lässt sich die Studie via Induktion, am Ladedock oder am Porsche-Heimenergiespeicher aufladen. In Genf debütiert zudem der neue 911 GT3 RS – einer der radikalsten Hoch­leistungssportwagen der Gegenwart.
 

Mission E Cross Turismo

Blockchain-Technologie für Autos getestet
Porsche testet gemeinsam mit dem Berliner Start-up XAIN Blockchain-Anwendungen direkt im Fahrzeug. Im Februar implementiert und verprobt Porsche als erster Automobilhersteller ­erfolgreich die Blockchain in einem Auto. Transaktionen, die auf dieser Technologie basieren, sind besonders sicher und können gleichzeitig deutlich schneller abgewickelt werden. Die ge­tes­teten Anwendungsfälle reichen von der Ver- und Entriegelung des Fahrzeugs per App über ­zeitlich befristete Zugangsberechtigungen bis hin zu neuen Geschäftsmodellen durch verschlüsseltes Datenlogging. Dadurch können beispielsweise autonome Fahrfunktionen weiterentwickelt und verbessert werden. XAIN ist Gewinner des ersten „Porsche Innovation Contest“ im Sommer 2017.

CO₂-Reduktion in der Logistik
Porsche setzt auf den „grünen Zug“ und gibt damit ein klares Signal für nachhaltiges ­Handeln: Sämtliche Bahntransporte von Fahrzeugen, die in Zuffenhausen und Leipzig produziert werden, erfolgen seit Jahresbeginn mit regenerativem Naturstrom. Damit ist der ­Logistikverkehr auf der Schiene vollständig ­klimaneutral. Durch die Umstellung reduziert Porsche die jährlichen CO₂-Emissionen in der Logistik um drei Prozent und vermeidet mehr als 6.000 Tonnen des ­klimaschädlichen ­Kohlenstoffdioxids.
 

CO₂-Reduktion in der Logistik

Schuldscheindarlehen in Millionenhöhe
Im März begibt Porsche ein Schuldscheindarlehen mit einem Volumen von 280 Millionen Euro. Der Schuldschein wird in Tranchen mit Lauf­zeiten von fünf, sieben und zehn Jahren platziert und sowohl mit fester als auch mit variabler ­Verzinsung angeboten. Die hohe Nachfrage führt zu einem deutlich überzeichneten Orderbuch.

911 Turbo als Safety-Car
Das Safety-Car der Sportwagen-Weltmeister­schaft FIA WEC ist ab April ein Porsche 911 ­Turbo. Der Allrad-Elfer leistet 540 PS (397 kW) und sprintet in drei Sekunden von null auf 100 km/h. Bis zum Jahr 2020 stellt Porsche der FIA WEC insgesamt fünf Porsche 911 ­Turbo als Safety-Cars zur Verfügung. Zwei der Autos begleiten die weltweiten Rennen, drei ver­bleiben permanent in Le Mans. Hinzu ­kommen elf weitere Porsche-Modelle, die zum ­Beispiel von Rennärzten und der Strecken­sicherung genutzt werden.
 

911 Turbo als Safety-Car der FIA WEC

Beteiligung am Start-up Anagog
Porsche Digital erwirbt im April eine Minderheitsbeteiligung am israelischen Start-up ­Anagog. Das 2010 gegründete Unternehmen mit Sitz in Tel Aviv beschäftigt aktuell rund 30 Mitarbeiter und ist auf die Entwicklung künstlicher Intelligenz im Mobilitätskontext spezialisiert. Die von Anagog programmierte und patentierte Software ermöglicht es, ­Kundenverhalten in bestimmten Situationen besser zu verstehen und zu antizipieren. ­Dadurch können beispielsweise intelligente Parkoptionen angeboten werden. Porsche treibt mit dem Investment die digitale Transformation weiter voran und kann so kontext­basierte sowie personalisierte Dienstleistungen weiterentwickeln und anbieten.
 

Anagog-Gründer

Einstieg in die Formel E
Die Fédération Internationale de l’Automobile, kurz FIA, akzeptiert im April die Bewerbung von Porsche um einen Platz als Hersteller in der renommierten Formel-E-Meisterschaft. Ende 2019 wird Porsche zur sechsten Saison der rein elektrisch fahrenden Rennserie an­treten. Die Formel E stellt Fahrzeug-Chassis und Einheitsbatterie. Sämtliche Antriebskomponenten sind dagegen Eigenentwicklungen. So kann Porsche bei den Schlüsseltech­­­nologien eigene Lösungen einsetzen: Dazu ­gehören Elektromotor, Umrichter, Brake-by-Wire-­System, Getriebe, Differenzial, Antriebswellen, die tragende Struktur und Fahrwerk­teile an der Hinterachse sowie Kühlsystem und Steuergerät.
 

Einstieg in die Formel E

Beschleuniger für Start-ups
Der Accelerator von Porsche Digital und Axel Springer Digital Ventures bekommt im ­April den Namen APX. Dieser steht als Kürzel für die beiden Partnerunternehmen und ihr ­gemeinsames Ziel, Start-ups in der Frühphase ihrer Gründung zu unterstützen und deren ­Entwicklung zu beschleunigen. APX investiert branchen- und industrieübergreifend in ­digi­tale Geschäftsmodelle, vor allem auf den ­Feldern Lifestyle, Mobilität, Reisen, Finanzen und ­Versicherungstechnologie sowie Medien und Gesundheit.

Bestzeit auf der Nordschleife
Im April stellt der neue 911 GT3 RS seine ganze Leistungskraft unter Beweis: Porsche-Werks­fahrer Kévin Estre fährt auf der Nürburgring-Nordschleife eine Rundenzeit von 6.56,4 Minuten und setzt damit eine weitere Bestmarke für straßenzugelassene Porsche-Sportwagen. Der Franzose ­unterbietet die bis dahin gültige Bestzeit des Vorgängermodells um rund 24 Sekunden. Gemessen wird auf einer Distanz von 20,6 Kilometern.
 

911 GT3 RS auf der Nürburgring-Nordschleife

Neues Experience Center in Shanghai
Faszination Porsche live erleben: Unter diesem Motto hat der Sportwagenhersteller in China sein erstes Porsche Experience Center in Asien eröffnet. Der weltweit sechste Standort liegt in unmittelbarer Nähe zum Shanghai International Circuit. Auf 110.000 Quadratmetern erstreckt sich das Gelände, das mit Handling­strecke, Offroad-Parcours, einem Restaurant und einem Café sowie Konferenzräumen und einem Porsche Driver’s Selection Store aufwartet.

41. Porsche Tennis Grand Prix
Einen Führerschein hat Karolina Pliskova noch nicht – ihr Traumauto schon: Als Siegerin des Porsche Tennis Grand Prix im April erhält die 26-jährige Tschechin neben Preisgeld und Weltranglistenpunkten als Hauptgewinn einen Porsche 718 Boxster GTS. Im hochklassigen und spannenden Finale des Stuttgarter Traditionsturniers besiegt sie in der ausverkauften Porsche Arena die starke Amerikanerin Coco Vandeweghe.
 

Hauptgewinn für Karolina Pliskova

Porsche kauft Standorte
Seit 20 Jahren betreibt Porsche in Hemmingen eine Entwicklungsstätte für SUVs. Im Mai übernimmt der Sportwagenhersteller das bis dato gemietete Areal. Gleichzeitig gehen zusätzliche Werkstattflächen und Büroräume für die Beschaffung in Rutesheim in den Besitz von Porsche über. Beide Standorte sind Außen­stellen des Porsche-Entwicklungszentrums Weissach und werden in den kommenden ­Jahren weiter ausgebaut. Mit den Investitionen rüstet sich das Unternehmen für die Anforderungen, die sich aus der Hybridisierungs- und Elektrifizierungsstrategie ergeben.

Kooperation mit Starfotograf
Kunstvolle Aufnahmen aus der Porsche-Box: Das „Nederlands Fotomuseum“ in Rotterdam zeigt von Mai bis September die Werke des in New York lebenden deutschen Fotografen Martin Schoeller. Teil der Ausstellung sind ­unter anderem Schoellers mehrfach ausgezeichnete Porträts von sechs Porsche-LMP1-Fahrern. Die Kooperation mit Martin Schoeller anlässlich der Ausstellung „Big Heads“ ist der Startschuss für eine langfristig ausgerichtete Partnerschaft zwischen Porsche und dem Starfotografen.
 

Martin Schoeller porträtierte sechs Porsche-LMP1-Fahrer

75. Geburtstag von Dr. Wolfgang Porsche
Am 10. Mai feiert Dr. Wolfgang Porsche, der Vorsitzende des Aufsichtsrats, seinen ­75. ­Geburtstag. Der in Stuttgart geborene jüngste Sohn von Dorothea und Ferry Porsche gehört bereits seit 1978 dem Aufsichtsrat von Porsche an. In den vergangenen Jahrzehnten hat er alle wesentlichen Entscheidungen des Unternehmens maßgeblich beeinflusst und mitgetragen. Oliver Blume, Vorstands­vorsitzender von Porsche, würdigt den Jubilar: „Wolfgang Porsche ist nicht nur Namensträger unserer Marke, er ist auch die sympathische Identifikationsfigur unseres Unternehmens. Er war da, wann immer es nötig war. Er ist der Firma treu zur Seite gestanden, in guten wie in schlechten Zeiten. Dafür bewundern wir ihn. Dafür schätzen wir ihn. Dafür gehört ihm unser ganzer Respekt.“
 

Dr. Wolfgang Porsche

Ferry-Porsche-Stiftung gegründet
Im Mai verstärkt der Sportwagenhersteller sein gesellschaftliches Engagement. Mit der Gründung der Ferry-Porsche-Stiftung sollen vor allem Projekte in den Bereichen Bildung und Soziales unterstützt werden. Auch in die Kinder- und Jugendförderung wird sich die Stiftung aktiv einbringen. Ausgestattet ist sie zunächst mit zehn Millionen Euro. Weiteres ­Kapital aus dem Unternehmensgewinn von Porsche soll jährlich in die Stiftung fließen. Im Dezember hat der Porsche-Vorstand entschieden, weitere zehn Millionen Euro zu spenden. Damit verdoppelt sich das Stiftungsvermögen auf insgesamt 22 Millionen Euro.
 

Gründung der Ferry-Porsche-Stiftung

Veränderungen im Porsche-Aufsichtsrat
Gunnar Kilian, Andreas Renschler und Hiltrud Werner werden im Mai mit sofortiger Wirkung in den Aufsichtsrat von Porsche bestellt. Die drei Vorstandsmitglieder von Volkswagen ­folgen damit auf Matthias Müller, Dr. Karlheinz Blessing und Dr. Francisco Javier Garcia Sanz, die aus dem Gremium ausscheiden. Gunnar ­Kilian ist seit April 2018 Mitglied des VW ­Vorstands für den Bereich Personal und ­Organisation. Andreas Renschler verantwortet seit Februar 2015 im Vorstand das Geschäftsfeld Nutzfahrzeuge. Seit Februar 2017 ist ­Hiltrud Werner im VW Vorstand für das Ressort Integrität und Recht zuständig.
 

Neuer Geschäftsführer von Porsche ­Engineering
Die Porsche Engineering Group mit Sitz in Weissach erweitert ihre Geschäftsleitung: Peter Schäfer, zuvor Leiter Gesamtfahrzeug/Qualität in der Porsche-Entwicklung, übernimmt ab Juni eine zusätzlich geschaffene Geschäftsführerposition bei der 100-prozen­tigen Porsche-Tochtergesellschaft.
 

Peter Schäfer

Elfer im Retrolook: 911 Speedster Concept
Das wohl schönste Geschenk zum 70. Geburtstag seiner Sportwagen bereitet Porsche sich im Juni selbst: puristisch, emotional, ausgestattet mit vielen historischen Details. Dies ist das 911 Speedster Concept – eine Studie, die den Markenkern von Porsche in präziser Klarheit widerspiegelt. Das Fahrerlebnis steht bei diesem Sportwagen im Vordergrund. Die Antriebs­technik unter der zweifarbigen Hülle entstammt den aktuellen GT-Modellen. Die Konzeptstudie gibt einen Ausblick auf ein mögliches Serienmodell. Anfang 2019 geht der 911 Speedster in Serie – in einer auf 1.948 Exemplare limitierten Sonderedition.
 

Porsche 911 Speedster Concept

Erster Elektro-Porsche heißt Taycan
Der erste rein elektrisch betriebene Porsche bekommt im Juni seinen Namen: Aus der ­Konzeptstudie Mission E – dieser Titel steht inzwischen für die gesamte Elektro-Offensive von Porsche – wird Taycan. Der Name bedeutet sinngemäß „lebhaftes, junges Pferd“ und greift damit das Motiv des Porsche-Wappens auf, seit 1952 ist hier ein springendes Ross zu sehen. Zugleich signalisiert der aus dem ­orientalischen Sprachraum stammende Name: Hier kommt der erste Elektrosportwagen mit der Seele eines Porsche.
 

Elektro-Porsche Taycan

Personelle Veränderung im Vertrieb
Jens Puttfarcken, bisheriger Geschäftsführer von Porsche Deutschland, übernimmt zum Juli die Leitung von Porsche China und Porsche Hongkong. Seine Nachfolge in der deutschen Vertriebsorganisation tritt­ ­Alexander Pollich an, bisheriger Geschäfts­führer von Porsche Cars Great Britain. In ­Großbritannien übernimmt der bisherige ­Geschäftsführer der Porsche-Vertriebs­organisation für Zentral- und Osteuropa ­Marcus Eckermann.
 

Digitaler Ladeservice für Elektrofahrzeuge
Innovativer Ladedienst für Plug-in- und Elek­tro­fahrzeuge: Mit dem „Porsche Charging ­Service“ bietet Porsche ab Juni eine digitale Plattform rund um alle Ladevorgänge. Der Dienst sucht nach passenden Ladestationen und übernimmt die Abrechnung über zentral hinterlegte Zahlungsdaten – länderübergreifend und währungsunabhängig. Die Anmeldung über verschiedene Betreiber entfällt. Die dazugehörige, kostenfreie App sowie das ­Porsche-Navigationssystem führen die Kunden zur ausgewählten Ladesäule.

Porsche Consulting wächst
Mit der Eröffnung von zwei weiteren Büros im Juni setzt die Management-Beratung Porsche Consulting ihren Wachstumskurs fort. Zu den sieben Standorten weltweit kommen Berlin und Belmont (Silicon Valley, USA) hinzu. Außerdem werden rund 100 Experten für neue Technologien und Innovationen eingestellt. Die Porsche Consulting zählt zu den Top-Ten-Management-Beratungen in Deutschland und unterstützt Unternehmen bei der Verbesserung ihrer Leistungsfähigkeit sowie Innovationskraft.

Doppelsieg in Le Mans
Porsche schreibt in Le Mans im Juni erneut Geschichte und gewinnt beim härtesten Langstreckenrennen der Welt beide GTE-Klassen. In der Pro-Kategorie, in der sechs Hersteller gegen­einander antreten, beendet der Porsche 911 RSR mit der Startnummer 92 nach 344 Runden als Erster die 86. Auflage des Langstreckenklassikers. Das Fahrertrio Kévin Estre, Laurens Vanthoor und Michael Christensen lag fast während des gesamten Rennens in Führung und kontrollierte das Geschehen auf dem Traditionskurs. Zweiter wurde das Schwesterauto mit der Nummer 91 und dem Fahrertrio Richard Lietz, Frédéric Makowiecki und Gianmaria Bruni.
 

Porsche siegt in der Pro-Kategorie in Le Mans

Beteiligung an Rimac
Im Juni erwirbt Porsche zehn Prozent der ­Technologie- und Sportwagenfirma Rimac Auto­mobili. Das kroatische Unternehmen entwickelt und produziert Komponenten für die Elektromobilität und stellt selbst elektrische Supersportwagen her. Porsche strebt vor dem Hintergrund der Elektro-Offensive eine Entwicklungspartnerschaft mit Rimac an. Insgesamt beschäftigt das schnell wachsende ­Unternehmen mit Sitz in Zagreb rund 400 Mitarbeiter. Die Schwerpunkte liegen auf Batterie­technologie im Hochspannungsbereich, ­Elektroantrieb sowie Entwicklung von digitalen Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine.

Angelique Kerber triumphiert in Wimbledon
Angelique Kerber gewinnt im Juli das bedeutendste Tennisturnier der Welt – mit einem Sieg gegen die US-Amerikanerin Serena ­Williams. Für die Porsche-Markenbotschafterin ist es nach den Australian Open und den US Open der dritte Grand-Slam-Sieg. Bei ihrem ersten Wimbledon-Finale 2016 musste sie Williams noch den Vortritt lassen. Diesmal sichert sich Kerber die begehrteste Trophäe im Tennis – als erste Deutsche seit Steffi Graf 1996.
 

Sieg für Angelique Kerber

Investment in Start-up Miles
Im Juli beteiligt sich Porsche Digital am US-Start-up Miles. Das 2016 gegründete Unternehmen mit Sitz im kalifornischen Silicon ­Valley startet das erste Smartphone-basierte Prämienprogramm für alle Formen der Mobilität. Ausgelegt ist die digitale Plattform von Miles auf die Fortbewegung mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln. Dadurch können Kunden erstmals mit allen gewählten Mobilitätslösungen Prämienpunkte sammeln – dies war zuvor auf eine einzige Form des Transports begrenzt. Zudem ermöglicht künstliche Intelligenz ein besseres Verstehen und Antizipieren von Kundenbedürfnissen rund um eine Reise. So können individuell passende Tank- oder Ladestationen, der nächste Raststopp oder geeignete Anschlussverbindungen vorgeschlagen werden.

Neuer Macan feiert Weltpremiere
Porsche stellt im Juli in Shanghai den neuen Macan vor. Er wurde in puncto Design, Komfort, Konnektivität und Fahrdynamik umfassend aufgewertet. Damit bleibt der Kompakt-SUV das sportliche Aushängeschild im Segment. Im Stil der Porsche-Design-DNA tritt der neue Macan mit einem dreidimensional ausgear­beiteten LED-Heckleuchtenband an. Auffälligste Neuerungen im Innenraum sind der elf Zoll große Touchscreen des neuen Porsche ­Communication Management (PCM), die neu ­angeordneten und gestalteten Lüftungsdüsen und das aus dem 911 bekannte GT-Sport­lenkrad. Das PCM erlaubt den Zugang zu neuen ­digitalen Funktionen wie der intelligenten Sprachsteuerung und der serienmäßigen ­Online-Navigation. Gebaut wird die neue Generation des Macan in Leipzig. Mit dieser Entscheidung legt Porsche dort den Grundstein für weiteres Wachstum und die Produktion künftiger Modelle. In den kommenden Jahren soll ein mittlerer dreistelliger Millionenbetrag in den Standort Leipzig investiert werden.
 

Macan

Veränderung bei Porsche Financial Services
Holger Peters übernimmt zum 1. August die Sprecherfunktion der Geschäftsführung bei der Porsche Financial Services GmbH. Er folgt damit auf Albert Moser, der das Unternehmen 26 Jahre geführt und weiterentwickelt hat. Vor seinem Wechsel in die Geschäftsleitung der Porsche-Tochter im September 2017 hat Peters acht Jahre lang das Controlling der Porsche AG geleitet und war zuvor in verschiedenen Führungspositionen im In- und Ausland für den Porsche-Konzern tätig. Albert Moser geht altersbedingt in den Ruhestand.
 

Holger Peters

Konzeptstudie für den Rallyesport
Vor dem Starterfeld der ADAC Rallye Deutschland findet sich im August ein besonderes Fahrzeug: der Porsche Cayman GT4 Clubsport. Der Einsatz einer Konzeptstudie für die FIA-­­R-­GT-Kategorie auf Basis des seriennahen ­GT-Fahrzeugs für die Rundstrecke ist für Porsche ein Härtetest unter Praxisbedingungen. Noch offen ist, ob es mittelfristig ein ­Rallyeprojekt für Kunden mit einem ähnlichen Fahrzeug geben könnte.
 

Porsche Cayman GT4 Clubsport

Produktionsstart für den neuen Macan
Im August startet am Standort Leipzig die Serienfertigung des neuen Macan. Das erste Kundenfahrzeug durchläuft erfolgreich den Karosseriebau, die Lackiererei und die Montage. Teile der Fabrik wurden für das Modell speziell angepasst. Bestimmt ist das Fahrzeug in der Exterieur-Farbe Mambagrünmetallic für einen chinesischen Kunden.
 

Produktionsstart für den neuen Macan

Porsche Taiwan: personelle Veränderung
Mathias Busse, bisheriger Geschäftsführer der Porsche Zentren Hamburg, wird zum 1. September 2018 neuer Chef von Porsche Taiwan. Zuvor war Busse bereits als Geschäftsführer der Porsche-Niederlassung Hamburg Nord-West tätig und Vertriebsleiter der Neu- und Gebrauchtwagen im Porsche Zentrum Berlin.
 

Mathias Busse

Gemeinschaftsunternehmen für Karosserieteile
Grünes Licht für ein Joint Venture von Porsche und der Schuler AG gibt es im September. Zweck des Gemeinschaftsunternehmens mit dem weltweit führenden Hersteller von Automations- und Pressensystemen: ein sogenannter Smart-Press-Shop. Mit zukunftsweisenden Technologien soll das neue Presswerk hoch flexibel anspruchsvolle Karosserieteile herstellen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Aluminium-Außenhautteilen sowie der Fertigung kleiner Losgrößen. Damit stellt Porsche eine weitere Weiche für die Sportwagen­produktion der Zukunft.

Neues Peer-to-Peer-Sharing-Angebot
Flexibel Porsche fahren, ohne zu kaufen oder zu leasen? Das Pilotprogramm „Porsche Host“ macht es möglich: Ab Oktober bietet es kurzfristigen Zugriff auf Porsche-Fahrzeuge von Privatpersonen. Die Mietdauer kann einen Tag bis einen Monat betragen. Das Porsche-typische Premium-Erlebnis wird durch eine spezielle Schulung der Fahrzeughalter, die am Programm teilnehmen, sichergestellt. Entwickelt wurde das Peer-to-Peer-Sharing-Programm von Porsche Digital gemeinsam mit dem Partner Turo.

6-Stunden-Lauf für soziale Zwecke
Fast 3.500 Porsche-Mitarbeiter treten im September auf der 911 Meter langen Rundstrecke im Stammwerk Zuffenhausen zum Laufen an. Für jede zurückgelegte Runde spendet die Ferry-Porsche-Stiftung fünf Euro an soziale Einrichtungen in der Region Stuttgart. Das Ergebnis nach beachtlichen 26.415 Runden: Insgesamt 195.000 Euro – den Betrag rundet die Stiftung großzügig auf – gehen an die Olgäle-Stiftung, das Kinder- und Jugendhospiz Stuttgart, die Gustav-Werner-Schule Zuffenhausen, die Lebenshilfe Stuttgart, die Neuwirtshausschule in Zuffenhausen sowie Frühstück für Kinder.
 

6-Stunden-Lauf

Investition in Start-up WayRay
Porsche steigt im September als strategischer Lead-Investor bei WayRay ein. Das Start-up aus Zürich entwickelt und produziert holografische Augmented-Reality-Head-up-Display-Techno­logien. So werden virtuelle Objekte nahtlos in das Fahrerlebnis integriert. Die Kooperation kam im Rahmen der Innovationsplattform „Startup Autobahn“ zustande. Nun wird sie strategisch weitergeführt, um die Zukunftstechnologie sowie ihre Anwendungsfälle aktiv für die Automobilindustrie voranzutreiben.
 

Head-up-Display-Technologie

In Zukunft ohne Diesel
Ende September entscheidet sich Porsche, endgültig keinen Dieselantrieb mehr ­anzubieten. Der Diesel spielte traditionell eine unter­geordnete Rolle: Im Jahr 2017 lag der Anteil nur bei zwölf Prozent, Nachfrage rückläufig. Gleichzeitig stieg das Interesse an Hybrid­modellen enorm. Bereits seit Februar 2018 hat Porsche keinen Diesel mehr im ­Portfolio.

Investition in Start-ups erhöht
Türöffner für neue Technologien: Im September erhöht Porsche seine Investitionssumme für Venture-Capital-Aktivitäten um 150 Millionen Euro für die kommenden fünf Jahre. Ziel von „Porsche Ventures“ ist es, sich den Zugang zu Trends, neuen Technologien und Geschäfts­modellen zu sichern. Die angestrebten Betei­ligungen bauen unter anderem auf den bereits bestehenden Start-up-Investment-Aktivitäten auf.

80 Jahre Zuffenhausen
In Zuffenhausen schlägt das Herz von Porsche – und das bereits seit 80 Jahren. Im Sep­tember wird Jubiläum gefeiert. 1938 bezog ­Ferdinand Porsche mit seinem Konstruk­tionsbüro das markante Backsteingebäude des heutigen Werk 1. Seit 1950 werden am Standort legendäre Sportwagen von Porsche gefertigt – unter anderem der 356, 911, 959 und 918 Spyder. Ab 2019 läuft auch der ­Taycan am Stammsitz vom Band. Dafür schafft Porsche mehr als 1.200 Arbeitsplätze und ­investiert in Zuffenhausen 700 Millionen Euro.
 

Backsteingebäude des heutigen Werk 1

Der Porsche 935 kehrt zurück
Auf der Rennsport Reunion in Kalifornien stellt Porsche im September den neuen 935 vor. Mehr als 80.000 Porsche-Fans besuchen in diesem Jahr die historische Motorsportveranstaltung auf dem Laguna Seca Raceway – die perfekte Kulisse für den 935. Denn der Rennwagen ist eine Hommage an den legendären Porsche 935/78, der wegen seiner lang gestreckten Form, der massiven Verbreiterungen und der Grundfarbe Weiß den Spitznamen „Moby Dick“ trägt. Wie beim historischen Vorbild werden große Teile der Karosserie durch Anbauteile aus Kohlefaser-Verbundwerkstoff (CFK) ersetzt oder ergänzt. Die spektakuläre Aerodynamik ist eine komplette Neuentwicklung. Die Technik des Rennwagens basiert auf dem 911 GT2 RS. Der 935 wird in einer Kleinserie von 77 Stück gefertigt.
 

Porsche 935

Exklusiv: 911 Targa 4 GTS
Die Porsche Exclusive Manufaktur legt im ­Oktober ein neues, hoch veredeltes Modell auf: Die Porsche 911 Targa 4 GTS Exclusive ­Manufaktur Edition. Der Targa ist vom Charme der Nordseeinsel Sylt inspiriert. Die ­limitierte Edition zeichnet sich durch elegante Design-Elemente und eine exklusive Aus­stattung aus. Die technische Grundlage liefert der allrad­getriebene 911 Targa 4 GTS – die sport­lichste und emotionalste Ausführung der ­Targa-Baureihe.
 

911 Targa 4 GTS

Motorensound in der Porsche-Arena
Knapp 4.000 Zuhörer spitzen die Ohren, als bei der Porsche Sound Nacht im Oktober die zumeist ungedämpften Motoren zum Konzert starten. Pilotiert werden die mehr als zehn ­legendären Renn- und Sportwagen – darunter der 356 „Nr. 1“ Roadster, der 917 und der Porsche 935/78 – von ehemaliger und heutiger PS-Prominenz. Die Veranstaltung findet zum Jubiläum „70 Jahre Porsche Sportwagen“ erstmals in der Porsche-Arena statt.
 

Porsche Sound Nacht 2018

Zwei neue GTS-Modelle
Im Oktober erweitert Porsche die Panamera-Familie um zwei besonders sportliche Modelle: Panamera GTS und Panamera GTS Sport Turismo schnüren ein einzigartiges Performance-Paket. Es besteht aus dem kraftvollen Antrieb des Vierliter-V8-Biturbo-Motors (338 kW/460 PS), dynamikbetonten Fahrwerksystemen inklusive Dreikammer-Luftfederung sowie spezifischen Design- und Ausstattungsmerkmalen. Darüber hinaus ergänzt Porsche das Angebot an Komfort- und Assistenzsystemen für die gesamte Panamera-Reihe um ein vielfältig konfigurierbares Head-up-Display.
 

Panamera GTS und Panamera GTS Sport Turismo

Grundsteinlegung am Hockenheimring
Fahrerlebnis pur: Im Oktober starten die ­Bauarbeiten für das weltweit siebte Porsche ­Experience Center. Im Herzen der traditionsreichen Rennstrecke am Hockenheimring ­entsteht bis Ende 2019 auf insgesamt 160.000 Qua­dratmetern ein moderner Komplex aus Fahrstrecken und Gebäuden. Die Highlights: eine Handlingstrecke, vielfältige Fahrdynamikflächen sowie ein 5.200 Quadratmeter großer Offroad-Parcours mit 16 anspruchsvollen Einzelmodulen.
 

Experience Center

Neuer Chef für Zentral- und Osteuropa
Michael Müller übernimmt zum Oktober die Geschäftsführung der Tochtergesellschaft Porsche Central & Eastern Europe mit Sitz in der tschechischen Hauptstadt Prag. Zuvor hatte er verschiedene leitende Positionen inne und war Geschäftsführer Porsche & VW für die Volkswagengruppe in Sau­di-Ara­bi­en. Zuletzt war Müller bei Porsche für die Vertriebsregion Westeuropa verantwortlich.
 

Michael Müller

Neuer Rundenrekord auf dem Nürburgring
In Zusammenarbeit mit Manthey-Racing stellt Porsche im Oktober einen weiteren Rekord in der „Grünen Hölle“ auf: Am Steuer des 515 kW (700 PS) starken Porsche GT2 RS MR fährt Porsche-Testfahrer Lars Kern die 20,6 Kilometer in 6:40,3 Minuten. So schnell war zuvor noch kein straßenzugelassenes Fahrzeug. Ingenieure von Porsche und Manthey-Racing-Experten haben den Sportwagen speziell auf die Nordschleife abgestimmt.
 

Rundenrekord GT2 RS MR

Porsche und Hugo Boss besiegeln Partnerschaft
Das gesamte Porsche-Motorsportteam trägt Hugo Boss – das vereinbaren Porsche und das Metzinger Modeunternehmen im November. Im Rahmen einer mehrjährigen Kooperation stattet Hugo Boss als offizieller Bekleidungspartner weltweit sowohl die Mannschaften an den Rennstrecken als auch in den Werkstätten aus – künftig auch das Porsche-Team in der Formel E.

30 Jahre Porsche Financial Services
Am 9. November 1988 wird die Porsche Leasing GmbH gegründet. Heute zählt das in Porsche Financial Services umbenannte Unternehmen zu den erfolgreichsten Einheiten des Porsche-Konzerns. Der Finanzdienstleister ist weltweit in 17 Märkten aktiv und beschäftigt knapp 300 Mitarbeiter. Mehr als 200.000 Kunden nutzen die attraktiven Leasing- und Finanzierungsangebote. Damit verwaltet und refinanziert die Porsche-Tochter ein Volumen von mehr als 6,5 Milliarden Euro.

Porsche Consulting im Silicon Valley
New Mobility, High Performance Enterprise und Business Transformation – das sind die Schwerpunkte, auf die sich die Berater am neuen Standort von Porsche Consulting in ­Belmont (Silicon Valley) ab November konzentrieren. Das Büro liegt direkt neben dem Elec­tronics Research Laboratory von Volkswagen und in der Nähe der innovativsten IT- und Hightechfirmen. So soll den Klienten aus aller Welt ein direkter Anschluss an wichtige Inno­vationsnetzwerke ermöglicht werden. Belmont ist der neunte Standort, den die Consulting-Tochter von Porsche seit dem Gründungsjahr 1994 eröffnet hat.

Achte Generation einer Ikone: der neue 911
Am Vorabend der L.A. Autoshow im November feiert der neue Elfer seine Weltpremiere. Er setzt auch in Zukunft Maßstäbe in Sachen ­exklusive Sportlichkeit. Unverkennbar der ­Porsche-Design-DNA verpflichtet, zeigt sich die neue Modellgeneration nun deutlich muskulöser. Mit seinem komplett neuen, von ­einem 10,9 Zoll großen Touchscreen-Monitor geprägten Interieur gibt sich der neue 911 zeitlos und modern zugleich. Für die typische sportliche Performance sorgen weiterent­wickelte Sechszylinder-Boxermotoren. Mit 331 kW (450 PS) in den S-Modellen sind sie leistungsstärker denn je. Ein verbessertes ­Einspritzverfahren und neu angeordnete Turbolader samt Ladeluftkühlung erhöhen den ­Wirkungsgrad im Antrieb. Die Kraftübertragung übernimmt ein neu entwickeltes Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe. Weitere Highlights sind der Porsche Wet Mode für noch sichereres Fahrverhalten auf nassen Straßen, der Nachtsichtassistent mit Wärmebildkamera ­sowie die umfassende Konnektivität, die Schwarmintelligenz nutzt.
 

Weltpremiere des neuen Elfers

Neuer digitaler Reiseführer: Porsche Road Trip
Die mit dem neuen 911 vorgestellte App Porsche Road Trip unterstützt Autofans bei der Planung, Organisation und Navigation von besonderen Touren. Die kuratierten Routen enthalten Empfehlungen für ausgewählte ­Restaurants und Hotels, die direkt innerhalb der Anwendung reserviert werden können. Auch Vorschläge für Zwischenstopps bei Sehenswürdigkeiten oder Aussichtspunkten entlang der Routen sind Teil des Angebots.
 

App Porsche Road Trip

Der neue Lifestyle-Assistent: Porsche 360+
Porsche bietet seit November einen ganz ­besonderen Service: Mittels der App Porsche 360+ steht rund um die Uhr ein ­persönlicher Lifestyle-Assistent zur Verfügung. Er soll den Alltag erleichtern und exklusive ­Erlebnisse möglich machen. Wie ein Cockpit bündelt Porsche 360+ alle relevanten Informationen. Das Verfolgen und Steuern von ­Anfragen ist hier genauso möglich wie das ­Abrufen von Vorschlägen, die der Assistent anbietet. Nutzer können in der App auch direkt per Chat, E-Mail oder Anruf mit ihrem persönlichen Assistenten Kontakt aufnehmen. Das Angebot ist aktuell auf einen exklusiven Kreis von 911 Personen beschränkt.
 

The Porsche 360+ lifestyle assistant
The Porsche 360+ lifestyle assistant

Emissionen ausgleichen mit Porsche Impact
Den beim Autofahren entstehenden CO2-Fußabdruck zu kompensieren, macht Porsche ­Impact möglich. Auf Basis von Jahresfahr­leistung, Modell und Fahrzeugeigenschaften ­berechnet der Kalkulator den Betrag, den ein Porsche-Kunde in ein Klimaprojekt investieren kann, um seine Emissionen auszugleichen. Der Nutzer entscheidet selbst, in welche international zertifizierten Projekte die errechnete Summe fließen soll. Diese sind über die ganze Welt verteilt und konzentrieren sich auf Wasser-, Wind- und Sonnenenergie sowie Waldschutz. Porsche Impact startet im November mit der Weltpremiere des neuen 911 und steht zunächst für Kunden in Deutschland, Großbritannien und Polen zur Verfügung.
 

Porsche Impact

Der neue 911 GT2 RS Clubsport
Neben dem 911 debütiert in Los Angeles im November auch der 911 GT2 RS Clubsport. Die 515 kW (700 PS) starke Rennversion des Straßensportlers 911 GT2 RS ist auf 200 Stück limitiert und kann bei Clubsportveranstaltungen sowie bei ausgewählten Motorsport-Events eingesetzt werden. Wie der ­Hochleistungssportwagen 911 GT2 RS besitzt auch die Clubsport-Variante einen hoch­modernen 3,8-Sechszylinder-Boxermotor mit Biturboaufladung. Die Fahrassistenzsysteme lassen sich mithilfe eines sogenannten Map-Schalters auf der Mittelkonsole in Abhängigkeit von der jeweiligen Fahrsituation separat verstellen oder komplett abschalten.
 

911 GT2 RS Clubsport

Bekenntnis zu mehr Nachhaltigkeit
Im Dezember tritt Porsche in die Umwelt­allianz Sachsen ein. Ihre Mitglieder stehen für vorbildliche freiwillige Umweltleistungen, die sichtbar gemacht werden und zum Nachahmen anregen sollen. Das Porsche Werk Leipzig ist seit seiner Gründung vor 18 Jahren eine der modernsten und nachhaltigsten Automobilfabriken der Welt. Zum Beispiel konnten seit 2015 insgesamt 9,3 Gigawattstunden Strom durch Energieeffizienzmaßnahmen eingespart werden. Das entspricht dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von rund 1.900 Vier-Personen-Haushalten.

Neuer Macan S mit V6-Turbomotor
Mit dem leistungsstarken Macan S erweitert Porsche im Dezember seine Kompakt-SUV-Reihe. Dabei kommt ein neuer Dreiliter-V6-Turbobenziner mit Ottopartikelfilter zum Einsatz. Er leistet 260 kW (354 PS) und kommt auf ein maximales Drehmoment von 480 Nm. Das entspricht einem Plus von 10 kW (14 PS) beziehungsweise 20 Nm im Vergleich zum Vorgängermodell. Damit verkürzt sich die ­Beschleunigungszeit mit dem optionalen Sport Chrono Paket aus dem Stand auf 100 km/h um 0,1 auf 5,1 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 254 km/h. Der Macan S profitiert von allen Neuerungen der Modell­reihe: Dazu zählen das LED-Leuchtenband am Heck sowie das voll vernetzte Porsche ­Communication Management mit 10,9 Zoll großem Touchscreen im Innenraum.
 

Macan S

Ultraschnelles laden
Das Laden von Elektrofahrzeugen könnte bald fast so schnell erfolgen wie heute das Betanken mit Kraftstoff. So lautet ein Zwischenergebnis des Forschungsprojektes „FastCharge“, an dem Porsche beteiligt ist. Im Dezember wird zwischen Ulm und Augsburg der Prototyp einer Ladestation mit einer Leistung von bis zu 450 kW vorgestellt. Ein Porsche-Forschungsfahrzeug mit einer Netto-Batteriekapazität von zirka 90 kWh erreicht dabei eine Ladeleistung von über 400 kW – was eine Ladezeit von ­unter drei Minuten für die ersten 100 Kilometer Reichweite bedeutet. Die neue Ladestation ist für Elektromodelle aller Marken mit der in ­Europa üblichen Typ-2-Variante des weltweit verbreiteten Combined Charging System (CCS) geeignet und kann ab sofort kostenlos genutzt werden.

Puristische Ausstattung, maximales Fahrvergnügen
Mit dem 718 T überträgt Porsche im Dezember das puristische Konzept des 911 T von 1968 auf seine zweisitzige Sportwagenbaureihe. Die neue Modellvariante für Boxster und Cayman vereint den 220 kW (300 PS) starken Turbo-Vierzylinder-Boxermotor mit einem ­besonders emotionalen Porsche-Fahrerlebnis. Zahlreiche Ausstattungselemente betonen den Performance-Charakter der T-Modelle. Dazu gehören 20 Zoll große Leichtmetallräder, das hier erstmals in Verbindung mit dem 2,0-Liter-Turbomotor angebotene PASM-Sportfahrwerk inklusive 20 Millimeter Tieferlegung, der ­verkürzte Schalthebel mit rotem Schaltschema oder das Sport Chrono Paket. In Verbindung mit der Basis-Motorisierung sind diese Ausstattungen nur im 718 T zu haben.
 

718 T

Neues Bauprojekt in Stuttgart
Direkt am Pragsattel, einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt im nördlichen Stadt­gebiet von Stuttgart, will der Sportwagen­hersteller zusammen mit der Bülow AG als Investor und seinem Tochterunternehmen Porsche Design ein Zeichen setzen: Dort wird ein Porsche ­Design Tower samt neuem Porsche Zentrum errichtet. Mit rund 90 Metern Höhe wird der Porsche Design Tower zu den höchsten ­Büro- und Wohn­gebäuden Stuttgarts gehören und mit seiner zeitlosen Architektur das ­Stadtbild bereichern. Das Porsche Zentrum mit Ausstellungsfläche, Galerie sowie Werkstatt erstreckt sich über 9.100 Quadratmeter. Ende 2021 wird die Porsche­-Niederlassung Stuttgart, die derzeit in Zuffenhausen gegenüber dem Museum am Porscheplatz liegt, in das neue Domizil umziehen.
 

Porsche Design Tower
Verbrauchsangaben

911 GT2 RS: Kraftstoffverbrauch kombiniert 11,8 l/100 km; CO2-Emission 269 g/km
911 GT3 RS: Kraftstoffverbrauch kombiniert 12,8 l/100 km; CO2-Emission 291 g/km
911 GT3: Kraftstoffverbrauch kombiniert 12,9 – 12,7 l/100 km; CO2-Emission 290 – 288 g/km
911 Targa 4 GTS: Kraftstoffverbrauch kombiniert 9,1 l/100 km; CO2-Emission 207 g/km
718 Boxster GTS: Kraftstoffverbrauch kombiniert 8,5 – 9,2 l/100 km; CO2-Emission 195– 210 g/km